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Auf dieser Seite finden Sie die Ansprachen zum Jubiläumsjahr 2006

Ansprache zur Kranzniederlegung am Ehrenmal in 2005
durch den Brudermeister Hans-Josef Abels

Verehrte Anwesende, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
Wie schon in den vergangenen Jahren, stellen wir auch in diesem Jahr die
Totenehrung am Ehrenmal in den Mittelpunkt unseres Heimatfestes.
Wir wollen in dieser kurzen Zeremonie insbesondere der Opfer der
vergangenen Kriege und der Opfer von Terror und Gewalt der heutigen
Zeit gedenken.
Bei aller Freude wahrend unseres großen Jubiläumsschützenfestes sollten
uns die Toten mahnen, Frieden unter uns und in unseren Familien zu
schaffen.
Papst Johannes Paul II. hatte den Weltfriedenstag 1991 unter das Motto
"Willst du den Frieden, achte das Gewissen jedes Menschen" gestellt.
Mit der Wahl dieses Themas wollte Johannes Paul deutlich machen, dass
der Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt nur durchbrochen werden kann,
 wenn das Gewissen des Menschen respektiert wird.
Nur so wird die Würde des anderen geachtet.
Es klingt ziemlich selbstverständlich und einfach, den Frieden zu wollen
und das Gewissen jedes Menschen zu achten. Aber wenn wir selbst in
unserem unmittelbaren Umfeld gefordert werden, kann es sehr schwer
fallen, Gewissensentscheidungen des anderen zu respektieren.
Beispiele dafür drängen sich auf:
- Das allzu frühe Ausziehen der Tochter aus dem Haus, um mit dem
Freund zusammenzuziehen.
- Die Ehe eines Kindes aus nichtigen Gründen zerbricht.
- Die Kinder sich einer zweifelhaften Gruppe anschließen.
"Willst du den Frieden" kann fr die Eltern bedeuten, die Liebe nicht zu
entziehen,
im Gespräch zu bleiben, geduldig warten zu können.
Immer nach dem Gewissen - des eigenen und das des anderen zu handeln,
kann sehr schwer sein - ist aber der einzige Weg zum Frieden unter uns
und in der großen weiten Welt.
Das Mahnmal, vor dem wir stehen, soll uns anhalten, diesen Weg zu
suchen.
Der Lauf der Geschichte zeigt, dass wir Menschen zu einem friedlichen
miteinander Umgehen nur schwer in der Lage sind.
Die Gräben der Missgunst und des Neides in unserem persönlichen Umfeld
sind oft genauso tief wie die Gräben zwischen den Völkern und Nationen.
Das Tagesgeschehen macht nur allzu deutlich, dass die Überbrückung
dieser Gräben nur zu oft in Terror und Gewalt umschlägt.
In unserem aller Namen lege ich zum Zeichen unseres Friedenswillens und
zum Gedenken an die Opfer von Terror und Gewalt am Ehrenmal einen
Kranz nieder.
In besonderer Weise denken wir an die Mitglieder unserer Bruderschaft,
die Gott im vergangenen Jahr zu sich abberufen hat. Es sind dies:
Karl-Josef Frangen, Klaus-Herbert Schmeling, Lutz Ophoven, Karl
Schmitz, Albert Sänger und Willi Wenders.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe!

Ansprache von Christel Blank zum Festakt 575 Jahre Bruderschaft

Sehr geehrte, liebe Schützen, geschätzter Brudermeister, verehrte Gäste,
als, nach 30-jährigem Protektorat mein Vater aus gesundheitlichen Gründen dieses Ehrenamt nicht mehr wahrnehmen konnte, mir vom Brudermeister Franz Hundgeburt diese Ehre angetragen wurde, setzte spontan Verblüffung bei mir ein: Ich – als Frau eine Protektorin dieser Bruderschaft?
Wie stehe ich zu den Werten?
Wie zu der Uniformität?
Unter Berücksichtigung bereits vertretener weiblicher Schützen überraschte mich doch etwas der enorme Fortschritt der Wittlaerer. Jahrhunderte lang fest in männlicher Hand, öffneten sie sich flott für dasandere Geschlecht. Fast eine kleine Revolution!
Eine Erklärung kann nur in der Offenheit, der Toleranz und Großzügigkeit der Altbürger und der Zugezogenen liegen, die gemeinsam Annäherung, Anerkennung leben und so auch zum Fortbestand der Bruderschaft beitragen.
Den Werten Glaube, Sitte, Heimat zuzustimmen war ein Leichtes. Doch wie gehe ich mit der Uniformität der Gruppen um?
Sieht man Uniformen nicht militarisiert, vielmehr als Modeerscheinungen in denen der Mensch Geborgenheit in der Gruppe sucht und diese nach außen hin dokumentieren möchte, kann gut mit dieser Uniformität umgegangen werden.
Dankbar entsprach ich dem Wunsch der Bruderschaft und nahm das Amt an.
Mit den Jahren entstand ein immer engerer Kontakt zu Mitgliedern, die ich bis dahin nur visuell kannte und die mir offen und ehrlich entgegen traten. Es macht auch aktives Bruderschaftsleben aus: wenn sich Fremde freundschaftlich nähern, offen aufgenommen werden.
Alle Mitglieder habe ich als aktive Helfer kennen gelernt. Sie zeigen, jeder auf seine Weise und nach seinem Know-how, ihre Anstrengungen in allen Bereichen des Bruderschaftslebens mit den dazugehörenden Tätigkeiten.
Jedem Einzelnen ist Achtung entgegenzubringen - trägt er doch zum Weiterleben dieser Traditionen bei.
Das jährliche Schützenfest bildet einen Höhepunkt im Gemeinschaftsleben. Sieht man es als Dank an für alle, die das Jahr über viele Tätigkeiten in Kirche und Gemeinde übernehmen und stets aktiv Präsenz üben, so ist es ein sehr schöner Brauch.
Dass selbst weggezogene Wittlaerer zu diesem Highlight wiederkommen um alte Gesichter wieder zu sehen , zu klönen und Erinnerungen auf zu frischen zeigt den Beliebtheitsgrad des Festes.
Hier möchte ich anmerken, dass ich die Ablehnung, ein neues Schützenhaus an anderer Stelle errichten zu können, sehr bedauere. Hätte sich doch eine offenere Präsenz unserer Gemeinschaft gut gemacht.
Man muss sich nicht verstecken, wenn zum Schützenfest Auszeichnungen für besonders verdiente Mitglieder überreicht werden. Es ist auch nicht öde oder langweilig, wenn man von diesen Tätigkeiten informiert wird.
Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif für den Schützenhausbau. Warten wir ab. Es war und ist mir eine Ehre die Protektorin einer 575 Jahre alten Bruderschaft sein zu dürfen.
Diese Feier beweist, dass Werte nicht von gestern sind.
Glaube gibt Halt.
Sitte ist eine Tugend - vielleicht etwas unpopulär, vergessen - aber doch Grundfeste eines Menschen, die ein ehrliches Leben ermöglicht.
Heimat ist immer der Pol nach dem man sich sehnt, wo man geborgen und glücklich sein kann, wo man einfach hingehört.
Ich bin stolz ein Wittlaerer zu sein und als Protektorin der Schützenbruderschaft zuzugehören.
Unsere Gemeinschaft hat Zukunft. Wir müssen sie uns mit Respekt gemeinsam erarbeiten.

Uns und Ihnen allen wünsche ich eine frohe und gesellige Festzeit

Ansprache von Prof. Dr. Hans Waldenfels SJ zum Jubiläumschützenfest 2006

575 Jahre St. Sebastianus-Bruderschaft Wittlaer
Hochverehrte Festversammlung!
Blick zurück
Als vor 25 Jahren die St. Sebastianus-Bruderschaft in Wittlaer ihr 550-jähriges Bestehen feierte, brachte das Heimat-Jahrbuch Wittlaer 1981 eine Übersicht über Stationen der Bruderschaftsgeschichte. Die diesjährige Festschrift hat diese Tradition aufgegriffen, aber noch viel ausführlicher geschichtliche Daten der Bruderschaftsgeschichte zusammengestellt. Daraus ergibt sich ein lebendiges und vielfach ungeschminktes Bild. Berichtet wird – im wahrsten Sinne des Wortes – von den Grundeinstellungen der Bruderschaft, von Glaube, Sitte und Heimat.
Glaube: Es bleibt ein nicht zu tilgendes Ruhmesblatt der Wittlaerer St. Sebastianus-Bruderschaft, dass ihre erste Erwähnung aus dem Jahr 1431 den Zusammenhang mit dem dörflich-kirchlichen Leben herstellt und dabei eine Seite des Bruderschafts-lebens herausstellt, die bis heute einen Wesenszug der Bruderschaft markiert. Es ist der damalige Pfarrer Jakob Mitteldorpff, der für das Jahr 1431 von der Fronleichnamsprozession berichtet, die von Bockum nach Groß-Winkelhausen und zurück führte. Er schreibt:
„Soll vorgetragen werden ein Creutz. Darnach folgen die St. Sebastianus Bild tragende, darnach folgen St. Sebastianus Bruderschaft mit den jungen Gesellen.“
Der hier unverändert wiedergegebene Text sagt uns Mehreres: Die Bruderschaft ist alt, ja sie ist älter als 575 Jahre. Sie geht weit in die Zeit vor der Reformation zurück. Auch die Fronleichnamsprozession, die in ihren Anfängen in die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgeht, hat in Wittlaer eine Tradition, auf die wir stolz sind, auf die vor allem die Bruderschaft stolz ist – ohne ihre regelmäßige starke Beteiligung wäre die Prozession längst gestorben. Der heilige Sebastian gehört zur Wittlaerer Kirche, wie es die beiden Statuen bezeugen, die noch heute in ihr zu finden sind.
Sitte: Die dritte Eintragung aus dem Jahr 1653 hält aber dann fest, dass die Bruderschaft nicht nur fromm, sondern auch trinkfest und trinkfreudig war. Was immer es bedeuten mag, es wird festgehalten, dass den Schützen „2 ohmen biers“ bewilligt wurden. Diese Erinnerung muss wichtig gewesen sein, sonst wäre sie nicht vermerkt worden. Bier kommt dann immer wieder vor. 1719 war es aber offensichtlich nicht nur das Vorrecht der Männer, einen Schluck zu nehmen; ausdrücklich erwähnt werden die Wittlaerer und Einbrunger Frauen, die auf der „Heiligentracht“ „ein halves Ohm Bier getrunken“ haben. Aber Sittlichkeit muss sein: 1895: Beschluss der Generalversammlung: „Wer beim Antreten des Schützenzuges in betrunkenem Zustand erscheint, wird von sämtlichen Festlichkeiten ausgeschlossen und bezahlt 50 Pf evtl. 1 Mark. Bei Widersetzung gegen den Vorstand kann er sofort vom Verein ausgeschlossen werden.“
Zwischenbemerkung: Wer alt ist und die Jungen tadelt, sollte sich angesichts solcher Eintragungen fragen, ob die Menschen in den „schönen, alten Zeiten“ wirklich so viel besser waren als die Menschen heute mit ihren Moralvorstellungen.
Heimat: Im Hintergrund aller Eintragungen stehen immer Zeit und Ort. Es wäre reizvoll, zu den vielen Anmerkungen zugleich in das jeweilige Zeitgeschehen zu schauen, in das Deutschland von 1431, 1531, 1631 usw. Dann würde sich zeigen, wie viel Streit und Krieg es bei uns gegeben hat, wie die Kultur sich entwickelt hat, welche großen und kleinen Persönlichkeiten die Zeit bestimmt haben. Wir würden noch klarer sehen, was aus Wittlaer geworden ist. 1832 heißt es: „Nachdem das Rheinland, nicht gerade zur Freude der rheinischen Bevölkerung preußisch wurde, überwachten die Landräte die Schützenvereine. Als die Wittlaerer Anfang März 1832 den Landrat baten, ihr Schützenfest „in althergebrachter Weise“ feiern zu dürfen, antwortete der Landrat von Lasberg, dem jedes Verständnis für die rheinische Mentalität abging, am 26. März
1832: „Unter Aufsicht der Polizei kann das Vogelschießen am 2. Pfingsttag stattfinden. Eine Tanzveranstaltung wird hiermit ausdrücklich verboten.“ Das schrieb der preußische Landrat, nicht der Erzbischof von Köln!
1933 wird „die Durchführung des „Deutschen Grußes“ innerhalb der Bruderschaft angeordnet; wer glaubt, das nicht mitmachen zu können, „hat“ – so steht es geschrieben – „schriftlich seinen Austritt aus der Bruderschaft zu erklären“. Darüber kann die Einführung des „Du“ kaum hinwegtrösten. Die Frage ist, ob Wittlaer die dunklen Stellen seiner Geschichte im 3. Reich wirklich aufgearbeitet hat. Das im Grunde doch immer noch nicht wirklich geklärte Schicksal des langjährigen Pfarrers und Präses Franz Vahssen bleibt hier ein Mahnzeichen.
Seit 1975 ist die Bruderschaft ein eingetragener Verein in der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der dörfliches Leben eigentlich keinen Platz mehr hat. Die Zeit und ihre Entwicklung fordern ihren Tribut. Bei aller Betonung der katholischen Verankerung der Bruderschaft, die eben doch kein Schützenverein ist, hat es die Öffnung für Mitglieder anderer christlicher Kirchen gegeben. Ökumenisches Denken ist heute ein selbstverständlicher Aspekt des Bruderschaftslebens.
Findet sich in dem Jahr, in dem ich zum Präses gewählt wurde – 1971 -, noch im Protokoll der Jahreshauptversammlung die Anmerkung: „Der Hinweis der Bezirksversammlung betr. Aufnahme weiblicher Mitglieder fand kein Gehör“; „Man kann nur lachen“, ist den Brüdern seit 2000 das Lachen vergangen; denn seither gibt es nicht mehr nur Schützenbrüder, sondern auch Schützenschwestern, und das soll so bleiben.
Blick nach vorne
Die Chronik der Bruderschaft bietet ein Mosaik mit vielen bunten Steinen, mit hellen und dunklen Flecken. Und dennoch bleiben die drei Sterne Glaube – Sitte – Heimat.
Ein Präses täte seine Pflicht nicht, wenn er nicht auf dem Anspruch des Glaubens bestehen würde. Die Bruderschaft ist 2001 schließlich vom jetzigen Kölner Erzbischof erneut als kirchliche Vereinigung anerkannt worden.
Als agierendem Pfarrer von St. Remigius ist es mir aber heute in besonderer Weise ein Anliegen, der Bruderschaft, ihrem Vorstand und allen Aktiven, sehr herzlich für die vielfältige aktive Beteiligung am kirchlichen Leben der Gemeinde zu danken. Dabei geht es ja keineswegs allein um die Prozessionen. Wir erfahren Ihre Mitwirkung in den verschiedensten Gremien, dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand wie auch in den Sachausschüssen. Sie wirken mit bei den verschiedensten Veranstaltungen vom Pfarrfest bis überall dahin, wo es gilt, Hand anzulegen, nicht zuletzt auch auf dem Friedhof. Ich erwähne eigens die Initiative unseres Ehrenbrudermeisters, den Bußgang zur Hubertuskapelle seit 1984, aber auch den jährlichen Gottesdienst dort, den die Hubertuskompanie zu einer Tradition im September gemacht hat. In der Auszeichnung unseres Ehrenbrudermeisters Franz Hundgeburt mit dem päpstlichen Orden Pro Ecclesia et pontifice hat die ganze Bruderschaft ihre ausdrückliche kirchliche Anerkennung gefunden.
Ich will auch nicht unerwähnt lassen, dass .die Bruderschaft sich in der diesjährigen Verabschiedung ihrer erneuerten Satzung sehr eindeutig zu ihrer geschichtlichen Tradition bekannt hat. Dafür sei ihr von Herzen Dank gesagt. Die Bruderschaften im allgemeinen und unsere Bruderschaft im besonderen sind eine unverzichtbare Säule des gemeindlichen Lebens. Man möchte nur wünschen, dass sie es in allen Umbrüchen, die Staat und Kirche heute durchmachen, auch für die Zukunft bleiben. Dabei gehören Leben aus den Wurzeln und Offenheit für alle Menschen guten Willens zusammen. Sittlichkeit besteht sicher nicht allein in einem entsprechenden Umgang mit den Getränken der kalten und warmen Jahreszeit. Auch hier möchte ich in Erinnerung rufen, dass sich die Brüderlichkeit der Bruderschaft seit langem bewährt in wachen sozialen Diensten. Die Bruderhilfe ist ein Instrument, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Sorge, mit der sich die Bruderschaft seit langen Zeiten für ältere Mitglieder, nicht zuletzt für die Witwen und für Menschen in Not einsetzt, verdient unser aller Dank. Nicht selten sind es Mitglieder der Bruderschaft, die in die Öffentlichkeit gehen und nach Wegen der Hilfe und Abhilfe suchen, wenn sie auf aktuelle Notsituationen stoßen.
An dieser Stelle möchte ich aber die besondere Sorge um gesunde Familienstrukturen nicht unerwähnt lassen. Es darf uns nicht gleichgültig sein, wenn auch in unseren Bruderschaften so manche menschliche Beziehung zerbricht und Krisen immer weniger durchgetragen werden.
Es darf uns auch nicht gleichgültig sein, dass immer mehr junge Leute angesichts der vielfältigen Ehe- und Beziehungskrisen ganz darauf verzichten, sich in einer Ehe partnerschaftlich zu binden und dieser lieber eine Zeitabschnittsbindung vorziehen. Unsere Gesellschaft hat nur dann wirklich eine Zukunft, wenn Menschen Zuversicht entwickeln und den Mut zur vertrauensvollen Bindung nicht verlieren.
Der öffentliche Einsatz für diese Ideale und für eine sittliche Werteordnung macht auch in veränderter Zeit unseren Lebensort zur Heimat. Wir erfahren es bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten, wie dankbar Menschen sind, wenn sie eine Heimat haben, wie sehr sie sich danach sehnen, eine Heimat zu finden. Heimat ist dort, wo die Landschaft zum Verweilen einlädt. Heimat ist aber vor allem dort, wo Menschen leben, die Liebe und Sympathie ausstrahlen und gerade durch ihr sympathisches Wesen andere Menschen einladen, mit ihnen zu leben und ein Stück des Lebens zu teilen. Heimat ist da, wo Menschen in Glaube, Hoffnung und Liebe miteinander und auf ein erfülltes Leben in Gott hin leben.
Ich wünsche der St. Sebastianus-Bruderschaft ein schönes Fest, viel Freude miteinander, ein Herz voll Dankbarkeit und viel Mut und starke Zuversicht für die Zeit, die kommt.
Ihnen allen Gottes Segen!
Prof. Dr. Hans Waldenfels SJ
(Ehrenpräses und Pfarrverweser in St. Remigius Wittlaer)